Dienstag, 27. April 2010

24.04. Forum

Eigentlich bleibt mir zu dem Abend nicht viel zu sagen.
Ich denke, er hat gezeigt, dass uns Gemeinde/Gemeinschaft unter Christen wichtig ist und dass wir auch schon eine gute Vorstellung davon haben, wie sich Gott diese Gemeinschaft vorstellt/wünscht.
Was ich mir wünsche ist, dass wir immer mehr versuchen das auch zu leben, was uns Jesus und später die ersten Gemeinden vorgelebt haben.
Was mich zudem außerordentlich freut ist, dass sich so viele von euch taufen lassen möchten und somit vor der sichtbaren, aber auch vor der unsichtbaren Welt bezeugen wollt, dass ihr zu Jesus gehört, auch wenn ihr das ja jetzt schon durch euer Leben tut.
Mit der Gemeinde ist es das gleiche. Ihr gehört teilweise schon euer Leben lang dazu und setzt euch zum Teil auch schon aktiv mit euren Fähigkeiten ein. Der Entschluss, Mitglied in der Gemeinde zu werden würde diese Tatsache nur unterstreichen und deutlich machen, dass ihr auch in der Mitgliederversammlung am Bau der Gemeinde Gottes beteiligen wollt.

Jesus Christus, als das Haupt der Gemeinde und auch der Jugend segne euch.



Montag, 22. März 2010

13.03. Sexualität

Im Alltag sind wir immer wieder mit Sex und den dazu gehörigen Herausforderungen konfrontiert! Dies kann sehr unterschiedlich sein:
-Offener Umgang mit Sex in der Gesellschaft
-Konfrontation durch alle Medien
-leichter Zugang durch diversen Medien (Internet)
-Gruppendynamik / Gruppenzwang
-Liebesfilme
-Trieb, Fantasie, Wünsche, Sehnsüchte
Gott hat uns die Sexualität als besonderes und wertvolles Geschenk gegeben, woran wir uns erfreuen sollen. In 1.Mose 2,24 steht: „Darum wird ein Mann seinen Vater u. Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, sie werden dann ein Fleisch sein.“ Dies bedeutet dass Mann und Frau dann mit Körper und Geist „eins“ sein werden. Wenn Mann und Frau miteinander Sex haben ,bedeutet dies, dass sie sich dem Anderen völlig hingeben und sich vor dem anderen verletzlich machen. Sex ist also eine sehr persönliche und intime Angelegenheit. Da man beim Sex so tief miteinander verschmilzt hat sich Gott dafür etwas Geniales einfallen lassen, um dieses sensible Geschenk zu schützen: Die Ehe! Gott gibt uns mit der Ehe einen sicheren Rahmen, in dem wir Sex erfahren und genießen können!
In Hebräer 13,4 steht: „Die Ehe soll von allen geachtet werden. Ihr dürft das Ehebett nicht durch Untreue beflecken, denn Gott wird alle verurteilen, die Unzucht treiben und Ehebruch begehen.“ Gott stellt hier ganz klar heraus, das Sex in die Ehe gehört und zwar nur mit dem Ehepartner. Alles andere entspricht nicht Gottes Maßstäben! Wir leben jedoch in einem Umfeld der Gesellschaft (Gesellschaft, Freunde, Bekannte,…), in dem Untreue und Ehebruch fast alltäglich sind und somit merken wir oft gar nicht mehr, was vor Gott falsch ist. Genau dabei müssen wir uns immer wieder bewusst machen, welches Gottes Maßstäbe sind und wie er sich das Leben vorstellt. Wenn wir uns nicht an die Maßstäbe Gottes halten kann dies verschiedene Auswirkungen haben. Beim Sex vor oder außerhalb der Ehe können sowohl körperliche (Aids…) als auch emotionale Wunden die Folge sein (Beziehungsebene erleidet Stillstand, da man aufs Körperliche fixiert ist; Egoismus steigt, Gefühle stumpfen ab, Fähigkeit zu lieben lässt nach…).
Schließlich ist der Umgang mit Sex eine Frage nach unserem Lebensstil. Wenn wir es ernst meinen unser Leben mit Gott zu gestalten, dann erfordert dies auch in unserem Umgang mit Sexualität Konsequenzen.
Es gibt also nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Sexualität beherrscht uns oder wir beherrschen die Sexualität!
Grundlage für die Ehe ist natürlich eine ausgeglichene partnerschaftliche Beziehung. Eine Partnerschaft lässt sich auch gut mit einem dreibeinigen Hocker vergleichen:
Zu einer Beziehung gehört also die gemeinsame Zweisamkeit und Austausch, ebenso dass man gemeinsam im Freundeskreis Aufgaben oder Aktionen bewältigt, was einem hilft den anderen noch besser kennen zu lernen und schließlich gehört auch das körperliche Zusammensein dazu. Wichtig dabei ist dass die drei „Beine“ der Beziehung in einem gesundem Maße gleichzeitig wachsen. Wenn ein „Bein“ des Hockers nicht soweit ist, wie ein anderer Teil…dann würde der Hocker schief stehen und würde nicht ausgeglichen gerade sein. Sitzen könnte man dann auf so einem Hocker jedenfalls nicht richtig.
Es ist also wirklich wichtig, dass diese drei Komponenten gleichmäßig miteinander wachsen. Eine Beziehung ist somit immer ein Reifeprozess und wir sollten dabei bedenken, dass ein gesundes Wachstum einer Beziehung immer Zeit benötigt, sodass sich eine Partnerschaft entwickeln kann.

Montag, 8. März 2010

06.03. Anbetung

Gott schuf uns, damit wir ihm Ehre machen und ER freut sich total wenn wir ihm Lob und Ehre bringen, da er es verdient! Die Anbetung Gottes ist also es eine Ausdrucksmöglichkeit meines Glaubens, d.h. meine persönliche Form mit Gott in Kontakt zu treten. Wir können: Danken, Bitten, Flehen, Preisen, Loben, Ihn verehren, uns unterwerfen. Wir können also in jeder Situation in der wir uns befinden, unsere Gedanken und Grübeln zu Gott bringen. Praktisch heißt dass das wir nicht mehr auf uns sehen, sondern auf Gott. ER wünscht sich, dass wir nicht nur Anbetungszeiten haben, sondern dass sogar unser ganzes Leben eine Anbetung Gottes sein soll. Dass ist wirklich herausfordernd, da wir vom Grund auf getrennt von Gott leben, dennoch stellt er uns vor diese Herausforderung!
Wichtig ist auch, dass wir uns selber darüber Gedanken machen, wie wir bisher in unseren Anbetungsformen geprägt sind. Wir sind Europäer. Wir sind Deutsche. Wir sind durch unsere christliche Gesellschaft und Gemeinden geprägt. D.h. wir haben damit eben ein gewisses Temperament und eine gewisse Art und Weise Gott anzubeten, wobei wir unter Umständen „weniger überschwänglich“ und „starrer“ als eben Spanier oder Brasilianer Gott anbeten. Dies heißt dennoch nicht, dass jene Anbetungsform „richtig“ oder „falsch“ ist, dies kann also unterschiedlich aussehen. Das zentrale dabei ist meine innere Haltung zu Gott, dass ich ehrlich vor Gott bin und ihm aufrichtig begegne.
Anbetungsformen können sein: Psalmen lesen, Rufen, Singen, Beten, Fasten, Feiern, Tanzen…
Wenn ich auch mal merke, dass ich gewisse Lieder oder Zeilen derzeit nicht mitsingen kann, dann sollten wir den Mut besitzen und die Ehrlichkeit vor Gott, auch mal nicht mitzusingen. Denn Gott sieht unser Herz.
Alte und bekannte Lieder geben eine gewisse Konstanz. Sie können mich in Krankheit, Leid, Trauer, Freude, Glück ermutigen und beschenken…entdecken wir doch auch diese Schätze. Geben wir GOTT also dieses Lob, Ehre und Dank, welches er verdient!

Psalm 103,1-2: „Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Dienstag, 23. Februar 2010

13.02. Hören und Tun

Wir dürfen nicht nur passiv hören, im Sinne von Geräusche und Laute wahrnehmen. Wir müssen lernen, uns Gedanken zu machen, während wir noch hören, was ein anderer zu uns sagt. Beispiel Predigt: Während jemand predigt, sollten wir die zentralen Punkte aus dem Gesagten heraushören und uns Gedanken darüber machen.
Das kann sein:
- Gesagtes hinterfragen und sich so damit auseinander setzen
- Versuchen Beweise für das Gesagte zu finden (vielleicht aus dem eigenen Leben)
- Versuchen neue Aspekte in die momentane Lebenssituation einzubauen

Wenn wir richtig zuhören und uns überlegen, wie wir Neues in unser Leben einfügen können, so werden wir Schritt für Schritt immer mehr so, wie Gott uns haben möchte.

Genauso sollen wir auch Handeln. Wenn wir feststellen, da gibt es einen Punkt in meinem Leben, an dem mich Gott anders haben möchte, dann sollten wir versuchen uns dort zu ändern.
Es wird immer da schwer, wo man Angewohnheiten ablegen muss, doch wir dürfen gewiss sein, dass Gott uns die Kraft dafür geben wird, durchzuhalten. Auch wenn wir hin und wieder scheitern, können wir trotzdem weiterkommen.
Es ist wie mit Liegestützen. Das erste Mal schafft man vielleicht 5, am nächsten Tag nur noch 3, weil man noch vom vorherigen Tag ausgepowert ist, und den Tag darauf wieder nur 3. So geht es uns auch, wenn wir versuchen etwas zu ändern in unserem Leben. Da kann es vorkommen, dass man an einem Tag alles genau so macht, wie Gott es sich von uns wünscht und am nächsten Tag versagen wir, doch Gott gibt uns immer wieder die Chance uns zu ändern und das immer wieder zu nutzen.
Die Frage ist nur noch, ob wir uns auch verändern lassen, einen Teil wird Jesus übernehmen, doch jeder muss seinen Teil dazu beitragen. Genau so, wie es auch bei Liegestützen zwei Komponenten gibt. Die Auf- und Abwärtsbewegung. Sind wir bereit, uns hinab zu bewegen? Jesus übernimmt das Hochkommen. Doch wir müssen den ersten Schritt machen.

Montag, 1. Februar 2010

30.01. Glaube und Liebe I

Glaube ist für mich...
- Geborgenheit; Hoffnung; lebenswichtig; Trost; nicht wissen, aber trotzdem darauf vertrauen; spannendschön, manchmal mich zerreißend; herausfordernd; bedingungsloses Vertrauen; befreiend; Kraft; Gewissheit; Liebe; Perspektive

Was hat mir geholfen im Glauben zu bestehen / weiterzukommen?
- Bibellesen; Freunde; Beten; Bibelverse; Freizeiten; eine positive Erfahrung; Lieder; Vorbilder; Jugendmitarbeiter; meine Kleingruppe; Ferien-Bibel-Kurs; Gottes Wort; Losung

Was fordert mich in meinem Glauben heraus?
- Umfeld; Religionsunterricht; Arbeitskollegen; Ablenkungen wie Filme etc.; Krisen; andere Meinungen; Thema FÜHRUNG - Gottes Weg erkennen; 10 Gebote; Meinen Nächsten lieben; Alltag; manchmal keine Antwort zu haben; Gott treu zu sein; Mein innerer Schweinehund; die Lebensregeln

Über diese drei Fragen haben wir uns zu Beginn des Abends Gedanken gemacht und einiges zusammen getragen. Ich finde es toll, dass sich so viele beteiligt haben.

Gott schenkt uns durch den Glauben eine Hoffnung, die über unser Leben hier auf der Erde hinaus geht, er hat jeden Einzelnen unendlich lieb, er schenkt uns Kraft für jeden neuen Tag und er möchte uns von aller Schuld befreien, wenn wir ihn darum bitten. Hast du das in deinem Leben schon erlebt? Ich möchte Gott jeden Tag neu dafür danken, was er für mich getan hat, heute tut und noch tun wird. Geht es dir auch so? Doch wie kann ich ihm die Ehre geben - es schaffen, dass er sich über mich freut? Es gibt viele Möglichkeiten! Eine ist, das weiter zu sagen, was ich mit ihm erlebt habe, damit andere erkennen, dass er ein liebender Gott ist und Gemeinschaft mit den Menschen haben möchte.

Aber was ist mit Zeiten, in denen ich das nicht so von Herzen sagen kann? Wenn ich das Gefühl habe, Gott ist ganz weit weg, ich durch Krisen gehe oder ich vor Herausforderungen stehe, die ich alleine nicht meistern kann. Dann kann ich mich freuen, wenn ich von anderen Christen höre, was Gott in ihrem Leben getan hat - wenn da andere Christen sind, die den Weg des Glauben mit mir zusammen gehen, mit denen ich mich austauschen kann und die mir Mut zusprechen oder einfach nur für mich beten.

An euren Beiträgen zu den Fragen kann man erkennen, dass ihr schon Erfahrungen mit der Kraft, die in der Gemeinschaft von Christen steckt, gemacht habt. Denkt einfach mal an diese Zeiten zurück und überlegt, was euch dort im Glauben weiter gebracht hat und denkt darüber nach, wie ihr vielleicht dazu beitragen könnt, dass auch andere diese Erfahrung machen können. Wenn wir dies dann umsetzen gilt Gottes zusage heute wie vor 2000 Jahren: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen! Matthäus 18,20"

Hier noch die anderen Bibelstellen von Samstag:
- Gemeinsam sind wir stark! Prediger 4,9-10
- Es Jesus gleich machen! Johannes 13,34 und Römer 15,7
- Reiche Gaben gut verwalten! 1. Korinther 12,7 und 1. Petrus 4,10