Wir dürfen nicht nur passiv hören, im Sinne von Geräusche und Laute wahrnehmen. Wir müssen lernen, uns Gedanken zu machen, während wir noch hören, was ein anderer zu uns sagt. Beispiel Predigt: Während jemand predigt, sollten wir die zentralen Punkte aus dem Gesagten heraushören und uns Gedanken darüber machen.
Das kann sein:
- Gesagtes hinterfragen und sich so damit auseinander setzen
- Versuchen Beweise für das Gesagte zu finden (vielleicht aus dem eigenen Leben)
- Versuchen neue Aspekte in die momentane Lebenssituation einzubauen
Wenn wir richtig zuhören und uns überlegen, wie wir Neues in unser Leben einfügen können, so werden wir Schritt für Schritt immer mehr so, wie Gott uns haben möchte.
Genauso sollen wir auch Handeln. Wenn wir feststellen, da gibt es einen Punkt in meinem Leben, an dem mich Gott anders haben möchte, dann sollten wir versuchen uns dort zu ändern.
Es wird immer da schwer, wo man Angewohnheiten ablegen muss, doch wir dürfen gewiss sein, dass Gott uns die Kraft dafür geben wird, durchzuhalten. Auch wenn wir hin und wieder scheitern, können wir trotzdem weiterkommen.
Es ist wie mit Liegestützen. Das erste Mal schafft man vielleicht 5, am nächsten Tag nur noch 3, weil man noch vom vorherigen Tag ausgepowert ist, und den Tag darauf wieder nur 3. So geht es uns auch, wenn wir versuchen etwas zu ändern in unserem Leben. Da kann es vorkommen, dass man an einem Tag alles genau so macht, wie Gott es sich von uns wünscht und am nächsten Tag versagen wir, doch Gott gibt uns immer wieder die Chance uns zu ändern und das immer wieder zu nutzen.
Die Frage ist nur noch, ob wir uns auch verändern lassen, einen Teil wird Jesus übernehmen, doch jeder muss seinen Teil dazu beitragen. Genau so, wie es auch bei Liegestützen zwei Komponenten gibt. Die Auf- und Abwärtsbewegung. Sind wir bereit, uns hinab zu bewegen? Jesus übernimmt das Hochkommen. Doch wir müssen den ersten Schritt machen.
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