Mittwoch, 29. Juni 2011

25.06. Das Versprechen eines Königs

Text: 2.Samuel 4,4 und 9,3-11

Nur ein SAtz, und David wusste mehr, als er werwartet hatte. Der Junge war "an beiden Beinen gelähmt". Wer würde es David übel nehmen, würde er Ziba fragen: "Gibt es keinen anderen? Gibt es noch gesunde Familienmitglieder?"

Doch solche Worte wurden nie ausgesprochen. Davids einzige Reaktion war: "Wo ist dieser Sohn?" Dieser Sohn. Wie lange schon wurde Mefi-Boschet nicht mehr "Sohn" genannt. Wenn früher von ihm die Rede war, wurde er immer "Krüppel" genannt. Bisher wurde jedes Mal, wenn sein Name genannt wurde, auch gleich seine Behinderung angeführt. Aber DAvid erwähnt sein Elend nicht. ER fragt nicht: "Wo ist Mefi-Boschet, dieses Problemkind?" Er fragt: "Wo ist dieser Sohn?"

Viele von uns wissen, was es bedeutet, ein Stigma zu tragen. Jedes Mal, wenn unser Name genannt wird, wird es erwähnt. Deine Vergangenheit folgt dir wir ein Schatten, wohin du auch gehst. Gibt es niemanden, der dich als die Person ansieht, die du bist, und niht als das, was du getan hast? Doch. Es gibt einen. Dein König! Wenn Gott von dir spricht, erwähnt er nicht deine Misere, deinen Schmerz oder dein Problem. Er lässt dich an seiner Herrlichkeit teilhaben. Er nennt dich sein Kind.

Und ich frage dich: Erkennst du unsere Geschichte in der von Mefi-Boschet?
Kinder königlicher Abstammung, durch den Fall verkrüppelt, dauerhaft von Sünde verunstaltet, führen wir ein Leben, das in der Chronik der Erde in Klammern steht, bis ein König sich an uns erinnert.Nich aufgrund unserer Schönheit, sonder wegen seines Versprechens ruft er uns zu sich und läd uns ein, ständig unseren Platz an seinem Tisch einzunehmen. Obwohl wir oft mehr humpeln als gehen, nehmen wir neben den anderen Sündern, die zu Heiligen geworden sind, Platz und haben teil an Gottes Herrlichkeit.

HALLELUJA! Amen

Quelle: "Du musst kein Held sein" von Max Lucado (Gerd Medien)

Montag, 20. Juni 2011

18.06. Böses durch Gutes überwinden

Jahreslosung 2011: "Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute!" Römer 12,21

1) Leben aus Gottes Gnade
Gott liebt dich und er möchte dich verändern. Warum ändern? Weil, soviel falsches, egoistisches und Böses in unseren Gedanken, Beziehungen und unserem Leben ist. Wir sind getrennt von Gott. ER möchte uns nicht in diesem Zustand belassen. Der Ausgangspunkt zur Überwindung des Bösen hat schon Jesus mit seinem Tod am Kreuz für uns vollzogen. Er hat das Böse somit überwunden (2.Timotheus 1,10)! Oft sagen wir uns aber: "Dass schaffe ich ja gar nicht! Es gibt doch soviel Böses...da kann ich ja gar nichts ausrichten! Ich bin doch nie ein Kämpfertyp gewesen!" Gott fordert uns hierbei heraus uns zu entscheiden. Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir unser Leben mit Gott führen möchten und seine Gnade in Anspruch nehmen oder es ablehnen. Entweder wir lassen uns vom Bösen bestimmen oder das Böse verliert durch die Gnade Gottes in unserem Leben seinen Raum.

2) Segnen und Beten
Ein beliebtes Motto: "Wie du mir, so ich dir!" Toll was ??? Und schaut man sich um, kann man erkennen dass sich viele regelrecht die Köpfe einschlagen, mobben, beleidigen. Aber führt das tatsächlich zum Guten? In Römer 12,14 steht: "Wünscht denen die euch verfolgen Gutes. Segnet sie anstatt sie zu verfluchen." Mit dieser Haltung möchte Gott in unserem Leben diesen Teufelskreis des Bösen durchbrechen. Segnen bedeutet das gute Wort sagen, den anderen mit wohlwollenden Gedanken ansehen und ihm mit freundlicher Geste begegnen. Letztlich schenkt Gott diesen Segen und stiftet Frieden, aber wir dürfen, können und sollen darum bitten! Dietrich Bonhoeffer: "...Nur aus dem Unmöglichen kann die Welt erneuert werden, dieses Unmögliche ist der Segen Gottes!"

3) Glaube und Verhalten
Wenn du einen Freund, deine Eltern oder deine Freundin/Freund magst oder liebst, dann empfindest du dass ja erstmal im ersten Moment. Gleichzeitig zeigst du dies ihm oder ihr dann ja auch irgendwann oder!? Wenn ich jemanden liebe, dann wird dass langfristig nach außen hin sichtbar. So ist es auch im Christsein. Glaube und Verhalten gehören zusammen!
In Römer 12,9-21 werden uns ganz konkrete Hinweise gegeben, wie wir das Böse überwinden können, natürlich in Verbindung mit Gottes Gnade. Du bist also nun herausgefordet im Glauben und in deinem Verhalten Jesus nachzufolgen. Lasst uns konkret damit anfangen, dem Bösen keinen Raum mehr zu schenken und es zu überwinden, wie bspw.:
-im Verzeihen bei persönlichen Verletzungen
-unsre Bereitschaft, eigene Fehler zu gestehen und uns zu entschuldigen
-uns aktiv gegen die Not unserer Mitmenschen einzusetzen
-...

Also, lass uns gemeinsam Glauben, Nachfolgen und Gutes tun durch die Gnade Gottes!

Dienstag, 14. Juni 2011

11.06. Wer bin ich schon?

Komme ich gut an? Sehe ich gut genug aus? Bin ich anerkannt? Bin ich geliebt?
Das sind Fragen die uns immer wieder beschäftigen und oft Unsicherheit, Angst vorm Versagen und Minderwertigkeitsgefühle in uns auslösen. Es hat mal jemand gesagt: "Sich Vergleichen ist die Lieblingssportart des Menschen!" Und wir vergleichen uns tagtäglich. Und wie gehen wir damit um? Meist is es so, dass wir unsere Minderwertigkeitsgefühle entweder überspielen oder andererseits uns immer weiter zurückziehen. So ähnlich ging es Mose nämlich auch. Wenn du in der Bibel 2.Mose 3,7-13 und 4,1-17 liest wirst du entdecken, wie unfähig und minderwertig sich Mose für Gottes Auftrag gefühlt hat das Volk Israel aus der Gefangenschaft in Ägypten zu führen. Aber Gott beauftragte Mose und schließlich wagte Mose nach langem Fragen und Zögern doch diesen Schritt mit Gott.

Und Gott sagt auch zu dir: "Du bist sehr gut!" (1.Mose 1,27 u. 31). Du bist nicht minderwertig sondern wertvoll. Es sagt sogar: "Ich liebe dich!" (Römer 5,5 u. 5,8). Bei Gott gelten keine weltlichen Maßstäbe. Bei ihm zählen erstaunlicherweise Ansehen, Schönheit, Geld oder Leistung nicht. Du bist JEMAND ganz besonderes in seinen Augen und ER liebt dich so wie du bist. Außerdem bist du mit tollen Gaben und Fähigkeiten von Gott ausgestattet (1.Kor. 7,7). Manchmal kennen wir unsre Gaben und zum Teil auch nicht. Wenn du deine Gaben noch nicht kennst ist dass nicht schlimm, aber du kannst sie entdecken. Probiers aus! Gott möchte dich auch für sein Reich gebrauchen wo du dann deine Gaben und Fähigkeiten einbringen kannst, eben genau wie bei Mose. Denn Gott hat einen Plan für dein Leben und er möchte dich für seinen Plan gebrauchen. Bist du dabei?

Im folgenden Anhang findest du nochmal eine kompakte Zusammenfassung zum Thema "Wer bin ich schon?". Gott segne Dich!

werbinichschon.pdf

Montag, 6. Juni 2011

04.06. Das Bild des Sohnes

Gott möchte dir !!Alles!! schenken. Und zwar nichts vergängliches, sondern ewiges Leben. Du musst nur das Bild des Sohnes annehmen.
Nur zu. Gott ist groß!


Verrückt nach dir
Wenn Gott einen Kühlschrank besäße, hinge dein Bild daran.
Wenn er eine Brieftasche hätte, wäre dein Foto darin.
In jedem Frühling schickt er dir Blumen und jeden Morgen einen Sonnenaufgang.
Wann immer du reden möchtest, hört er zu.
Er kann überall im Universum leben, aber er hat sich dein Herz ausgesucht.
Denk an das Weihnachtsgeschenk, das er dir in Bethlehem geschenkt hat,
und vor allem an jenen Freitag auf Golgatha.
Glaube es: Er ist verrückt nach dir.

Von Max Lucado
aus "A Gentle Thunder"

Dienstag, 24. Mai 2011

21.05. "Meine" Gaben

Welche Geiste-Gaben gibt es überhaupt?
Hier einige Beispiele aus der Bibel:
Römer 12: Lehren, praktische Arbeit, Prophetie, Dienen, Barmherzigkeit, Leitung, Ermahnung, Ermutigung, Gastfreundschaft, Geben.
1. Korinther 12: Weisheit, Erkenntnis, Glaube, Heilung, Wundertaten, Prophetie, Unterscheidung, Zungenrede, Auslegung.
Epheser 4: Propheten, Evangelisten, Hirten, Lehrer, Apostel.
Sonstige: Organisation, Missionar, Ehelosigkeit, Seelsorge, Befreiung, freiwillige Armut, Gebet, Musik, künstlerische Kreativität, Leidensbereitschaft.

Ihr seht also, es gibt eine Fülle von Gaben!
Doch woher kommen die eigentlich? Habe ich mir die verdient/erarbeitet? Paulus sagt in 2. Korinther 3,5 ganz klar, dass er die Fähigkeiten für seinen Dienst als Apostel von Gott geschenkt bekommen hat. Gaben sind ein Geschenk Gottes an uns Menschen. Er teilt sie aus Gnade und nach seinem Willen aus (1. Korinther 7,7 + 12,11).

Gott gibt uns diese Gaben aber nicht um unser Selbstbewusstsein zu stärken. Sie sind immer zum Auf- und Ausbau der Gemeinde (Leib Christi) und nicht nur für Einzelne, sonder für viele bestimmt (Epheser 4,11-12; 1. Korinther 12,7; 1. Petrus 4,10)

Viele Christen fragen sich: Was ist meine Berufung? Was hat Gott mit mir vor? Wird er mir die nötigen Fähigkeiten dazu geben? und quälen sich über Jahre mit diesen Fragen herum anstatt darauf zu schauen, welche Anhaltspunkte Gott mir schon gegeben hat. Begabung kann ein direkter Hinweis darauf sein, welche Aufgaben du im Reich Gottes übernehmen sollst. Auch schon im Alten Testament hat Gott Menschen nicht wahllos Berufen und dann mit den nötigen Fähigkeiten ausgestattet. Er hat ihre vorhandenen Begabungen benutzt und ihnen Vollmacht gegeben sie einzusetzen. Mose war nicht sehr redegewandt, somit hat Gott ihm Aaron zur Seite gestellt, der dann vor dem Pharao gesprochen hat und Mose hat das Volk geführt.

Können also meine Gaben ein Hinweis auf meine Berufung als Christ sein, sollte ich mir klar darüber werden, was meine Gaben sind. Hierzu kann ich Gabentests machen, Personen, die mich gut kennen, befragen und bei allem Tun auch Gott im Gebet um Erkenntnis bitten.

Weiß ich nun, was meine Gaben sind, heißt es los gehen! Ausprobieren! Gott kann nur ein fahrendes Auto lenken (natürlich könnte er auch ein stehendes Auto lenken, aber er hat uns ja den freien Willen gegeben). Wir dürfen dabei auch Fehler machen oder merken, dass uns die eine Sache doch nicht liegt, aber ich bin fest davon überzeugt, dass Gott wesentlich trauriger über einen Menschen ist, der sich nicht bewegt, als über einen, der beim Gehen hingefallen ist. Auch was den Grad unserer Begabungen angeht brauchen wir uns nicht verrückt machen. Gott braucht nicht nur bekannte Prediger wie Ulrich Parzany, Bands wie Gracetown oder Missionare im Kongo. Auch jede Dorfgemeinde braucht einen Prediger, ein zwei Mann(Frau) Ansingeteam kann die Gottesdienstbesucher in die Anbetung führen und in unserem direkten Umfeld gibt es genug verlorenen Menschen, die noch nichts von dem Geschenk wissen, dass Jesus ihnen am Kreuz gemacht hat. Gott kann jeden Menschen gebrauche. Auch dich!

Leider birgt das Erkennen der eigenen Gaben auch die Gefahr Aufgaben in der Gemeinde mit der Aussage abzulehnen: "Das gehört nicht zu meinen Begabungen". Gott kann uns auch außerhalb unseres Gabenpotenzials für Aufgaben in seinem Reich berufen und ausrüsten. Vielleicht haben wir jene Gabe auch nur noch nicht an uns erkannt.
Es gibt aber auch grundsätzliche Aufgaben, die jeder Christ, ungeachtet seiner speziellen Begabungen, hat. Es ist nicht jeder Christ Evangelist, aber sollte man immer bereit sein Zeugnis zu geben. Es besitzt auch nicht jeder Christ die besondere Begabung des Gebens, trotzdem sollen wir einen Teil unseres Verdienstes für die Arbeit am Reich Gottes abgeben. Auch Seelsorgen liegt nicht jedem, aber ein offenes Ohr für die Nöte der Geschwister sollten wir alle haben. Diese Liste lässt sich noch fortführen.http://www.blogger.com/img/blank.gif

Am Schluss bleibt mir also noch zu sagen: "Es sind nicht "meine" Gaben, sondern die mir von Gott aus Gnade geschenkten Fähigkeiten, die ich jeden Tag neu und mehr für sein Reich einsetzen will"
Ich wünsche mir und bitte Gott darum, dass ihr das auch so sagen könnte.

Hier die Präsentation dazu: gaben.pdf

Freitag, 20. Mai 2011

14.05. G.N.A.D.E.

„Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.“ (Epheser 2,8)

Du musst nicht durch eigene Anstrengungen Gottes Wesen und Plan für die Welt herausfinden.

Gott zeigt uns in Jesus alles, was wir wissen müssen. In Jesus wurde uns ein Neuanfang geschenkt.

Wir sind nicht mehr irgendwer sondern erwählte und geliebte Kinder Gottes. Das ist Balsam für die Seele, die sich so nach Liebe und Anerkennung sehnt, nach Freiheit und Aufatmen will.

Grundsätzlich fällt uns das leicht ihn dafür zu ehren. Doch dadurch das wir immer wieder in Sünde verfallen, können wir oftmals nicht begreifen, das seine Liebe grenzenlos ist!



G.N.A.D.E. = Gott nimmt all dein Elend!! - Sein Geschenk an dich!!

Donnerstag, 19. Mai 2011