Text: 2.Samuel 4,4 und 9,3-11
Nur ein SAtz, und David wusste mehr, als er werwartet hatte. Der Junge war "an beiden Beinen gelähmt". Wer würde es David übel nehmen, würde er Ziba fragen: "Gibt es keinen anderen? Gibt es noch gesunde Familienmitglieder?"
Doch solche Worte wurden nie ausgesprochen. Davids einzige Reaktion war: "Wo ist dieser Sohn?" Dieser Sohn. Wie lange schon wurde Mefi-Boschet nicht mehr "Sohn" genannt. Wenn früher von ihm die Rede war, wurde er immer "Krüppel" genannt. Bisher wurde jedes Mal, wenn sein Name genannt wurde, auch gleich seine Behinderung angeführt. Aber DAvid erwähnt sein Elend nicht. ER fragt nicht: "Wo ist Mefi-Boschet, dieses Problemkind?" Er fragt: "Wo ist dieser Sohn?"
Viele von uns wissen, was es bedeutet, ein Stigma zu tragen. Jedes Mal, wenn unser Name genannt wird, wird es erwähnt. Deine Vergangenheit folgt dir wir ein Schatten, wohin du auch gehst. Gibt es niemanden, der dich als die Person ansieht, die du bist, und niht als das, was du getan hast? Doch. Es gibt einen. Dein König! Wenn Gott von dir spricht, erwähnt er nicht deine Misere, deinen Schmerz oder dein Problem. Er lässt dich an seiner Herrlichkeit teilhaben. Er nennt dich sein Kind.
Und ich frage dich: Erkennst du unsere Geschichte in der von Mefi-Boschet?
Kinder königlicher Abstammung, durch den Fall verkrüppelt, dauerhaft von Sünde verunstaltet, führen wir ein Leben, das in der Chronik der Erde in Klammern steht, bis ein König sich an uns erinnert.Nich aufgrund unserer Schönheit, sonder wegen seines Versprechens ruft er uns zu sich und läd uns ein, ständig unseren Platz an seinem Tisch einzunehmen. Obwohl wir oft mehr humpeln als gehen, nehmen wir neben den anderen Sündern, die zu Heiligen geworden sind, Platz und haben teil an Gottes Herrlichkeit.
HALLELUJA! Amen
Quelle: "Du musst kein Held sein" von Max Lucado (Gerd Medien)
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