Dienstag, 24. Mai 2011

21.05. "Meine" Gaben

Welche Geiste-Gaben gibt es überhaupt?
Hier einige Beispiele aus der Bibel:
Römer 12: Lehren, praktische Arbeit, Prophetie, Dienen, Barmherzigkeit, Leitung, Ermahnung, Ermutigung, Gastfreundschaft, Geben.
1. Korinther 12: Weisheit, Erkenntnis, Glaube, Heilung, Wundertaten, Prophetie, Unterscheidung, Zungenrede, Auslegung.
Epheser 4: Propheten, Evangelisten, Hirten, Lehrer, Apostel.
Sonstige: Organisation, Missionar, Ehelosigkeit, Seelsorge, Befreiung, freiwillige Armut, Gebet, Musik, künstlerische Kreativität, Leidensbereitschaft.

Ihr seht also, es gibt eine Fülle von Gaben!
Doch woher kommen die eigentlich? Habe ich mir die verdient/erarbeitet? Paulus sagt in 2. Korinther 3,5 ganz klar, dass er die Fähigkeiten für seinen Dienst als Apostel von Gott geschenkt bekommen hat. Gaben sind ein Geschenk Gottes an uns Menschen. Er teilt sie aus Gnade und nach seinem Willen aus (1. Korinther 7,7 + 12,11).

Gott gibt uns diese Gaben aber nicht um unser Selbstbewusstsein zu stärken. Sie sind immer zum Auf- und Ausbau der Gemeinde (Leib Christi) und nicht nur für Einzelne, sonder für viele bestimmt (Epheser 4,11-12; 1. Korinther 12,7; 1. Petrus 4,10)

Viele Christen fragen sich: Was ist meine Berufung? Was hat Gott mit mir vor? Wird er mir die nötigen Fähigkeiten dazu geben? und quälen sich über Jahre mit diesen Fragen herum anstatt darauf zu schauen, welche Anhaltspunkte Gott mir schon gegeben hat. Begabung kann ein direkter Hinweis darauf sein, welche Aufgaben du im Reich Gottes übernehmen sollst. Auch schon im Alten Testament hat Gott Menschen nicht wahllos Berufen und dann mit den nötigen Fähigkeiten ausgestattet. Er hat ihre vorhandenen Begabungen benutzt und ihnen Vollmacht gegeben sie einzusetzen. Mose war nicht sehr redegewandt, somit hat Gott ihm Aaron zur Seite gestellt, der dann vor dem Pharao gesprochen hat und Mose hat das Volk geführt.

Können also meine Gaben ein Hinweis auf meine Berufung als Christ sein, sollte ich mir klar darüber werden, was meine Gaben sind. Hierzu kann ich Gabentests machen, Personen, die mich gut kennen, befragen und bei allem Tun auch Gott im Gebet um Erkenntnis bitten.

Weiß ich nun, was meine Gaben sind, heißt es los gehen! Ausprobieren! Gott kann nur ein fahrendes Auto lenken (natürlich könnte er auch ein stehendes Auto lenken, aber er hat uns ja den freien Willen gegeben). Wir dürfen dabei auch Fehler machen oder merken, dass uns die eine Sache doch nicht liegt, aber ich bin fest davon überzeugt, dass Gott wesentlich trauriger über einen Menschen ist, der sich nicht bewegt, als über einen, der beim Gehen hingefallen ist. Auch was den Grad unserer Begabungen angeht brauchen wir uns nicht verrückt machen. Gott braucht nicht nur bekannte Prediger wie Ulrich Parzany, Bands wie Gracetown oder Missionare im Kongo. Auch jede Dorfgemeinde braucht einen Prediger, ein zwei Mann(Frau) Ansingeteam kann die Gottesdienstbesucher in die Anbetung führen und in unserem direkten Umfeld gibt es genug verlorenen Menschen, die noch nichts von dem Geschenk wissen, dass Jesus ihnen am Kreuz gemacht hat. Gott kann jeden Menschen gebrauche. Auch dich!

Leider birgt das Erkennen der eigenen Gaben auch die Gefahr Aufgaben in der Gemeinde mit der Aussage abzulehnen: "Das gehört nicht zu meinen Begabungen". Gott kann uns auch außerhalb unseres Gabenpotenzials für Aufgaben in seinem Reich berufen und ausrüsten. Vielleicht haben wir jene Gabe auch nur noch nicht an uns erkannt.
Es gibt aber auch grundsätzliche Aufgaben, die jeder Christ, ungeachtet seiner speziellen Begabungen, hat. Es ist nicht jeder Christ Evangelist, aber sollte man immer bereit sein Zeugnis zu geben. Es besitzt auch nicht jeder Christ die besondere Begabung des Gebens, trotzdem sollen wir einen Teil unseres Verdienstes für die Arbeit am Reich Gottes abgeben. Auch Seelsorgen liegt nicht jedem, aber ein offenes Ohr für die Nöte der Geschwister sollten wir alle haben. Diese Liste lässt sich noch fortführen.http://www.blogger.com/img/blank.gif

Am Schluss bleibt mir also noch zu sagen: "Es sind nicht "meine" Gaben, sondern die mir von Gott aus Gnade geschenkten Fähigkeiten, die ich jeden Tag neu und mehr für sein Reich einsetzen will"
Ich wünsche mir und bitte Gott darum, dass ihr das auch so sagen könnte.

Hier die Präsentation dazu: gaben.pdf

Freitag, 20. Mai 2011

14.05. G.N.A.D.E.

„Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.“ (Epheser 2,8)

Du musst nicht durch eigene Anstrengungen Gottes Wesen und Plan für die Welt herausfinden.

Gott zeigt uns in Jesus alles, was wir wissen müssen. In Jesus wurde uns ein Neuanfang geschenkt.

Wir sind nicht mehr irgendwer sondern erwählte und geliebte Kinder Gottes. Das ist Balsam für die Seele, die sich so nach Liebe und Anerkennung sehnt, nach Freiheit und Aufatmen will.

Grundsätzlich fällt uns das leicht ihn dafür zu ehren. Doch dadurch das wir immer wieder in Sünde verfallen, können wir oftmals nicht begreifen, das seine Liebe grenzenlos ist!



G.N.A.D.E. = Gott nimmt all dein Elend!! - Sein Geschenk an dich!!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Montag, 28. März 2011

26.03. Genießen (Prediger 11)


Die Zukunft ist unberechenbar (Prediger 11,1-6) Der Verlauf eines Lebens ist nicht vorhersehbar und hält immer wieder Überraschungen bereit, sowohl Positive als auch Negative. Wir können uns anstrengen, arbeiten, planen und Konzepte machen....dass alles tatsächlich so klappt wie wir immer meinen ist oft auch nicht der Fall. Wenn wir in unser persönliches Leben schauen oder auch in unsere Umwelt stellen wir schnell fest, dass wir nichts in der Hand haben und die Zukunft praktisch unkalkulierbar ist. Dies zeigen schreckliche Erlebnisse wie z.B. die Terror-Anschläge auf das World-Trade-Center von New York 2011 oder das tragsiche Erdbeben mit Tsnumai momentan in Japan mit schwerwiegenden Folgen für das Land. Die Zukunft ist nicht vorhersehbar!
Gleichzeitig schenkt Gott uns das Leben hier auf Erden. Auch besonders in unserer Jugendzeit haben wir großartige Chancen Dinge in unserem Leben zu bewegen. Wir haben die Möglichkeit Menschen zu helfen, ihnen beizustehen um gemeinsam durchs Leben zu gehen.
Nutze die Möglichkeiten jetzt in deinem jungen Leben dich für Gott einzusetzen und Gewinnbringendes zu erleben! Für DICH und für ANDERE !


Genieße das Leben, solange du jung bist (Prediger 11,7-10)

Wer kann sein Leben genießen ?
Wir Menschen haben das Glück nicht in der Hand. Es ist ein absolutes Geschenk von Gott, wenn wir glücklich sein können und unser Leben genießen können und dürfen. Gott schenkt es dem Menschen aus reiner Gnade, wenn sein Leben froh und lebenswert verläuft. Gleichzeitg können wir Menschen mit unseren begrenzten Verstand auch nicht nachvollziehen, warum anderen Menschen wiederrum "weniger" Glück im Leben wiederfährt oder diese sogar harte Schicksalsschläge trifft. Dieses "Warum" liegt allein in Gottes Allmacht.

Welche Haltung habe ich gegenüber Gott ?
Im Text des Predigers wird ganz klar deutlich, dass wir das Leben genießen dürfen und sollen. Der Genuß kommt selbst von Gott. Leider hat der Genuß durch die Sünde, d.h. Trennung von Gott, einen große Verzerrung erfahren. Wir sind herausgefordert gesund mit Genuß umzugehen, ansonsten kann es uns schaden. Außerdem fügt Gott hinzu, dass wir uns auch dafür verantworten müssen wie wir mit unserem Leben und dem dazugehörigen Genuß umgegangen sind. Dabei stellt sich die Frage, wie ich den Genuß sehe !? Wirklich wahrhaftig genießen lässt es sich, wenn ich als Christ eine innere demütige Haltung Gott gegenüber weiß und die Gottes Geschenke dankbar annehme. Dass ermöglicht mir wirklichen Genuß.

Wie gehe ich mit Genuß um ?
Dabei kann man nicht so nach dem Motto "schwarz oder weiß" sagen, dass man so oder so in einer bestimmten Form mit dem Dingen umgehen muss, um sie zu genießen. Gott gibt z.B. durch die 10 Gebote natürlich vernünftige Regeln, wie man Miteinander umgehen soll. Gott befiehlt uns nicht: "Tu dies oder Jenes". Er liebt uns und deswegen, lässt er uns eigenständig über unser Leben entscheiden. Gott schenkt uns dabei auch gleichzeitig einen Verstand und Weisheit, zu lernen und zu entscheiden, welche Dinge mir tatsächlich gut tun und welcher angebliche Genuß mir im Leben aber tatsächlich schadet, mich abstumpfen oder das "Loch" in meiner Seele immer größer werden lässt. Wie schnell verlangt man dabei dann immer wieder nach "mehr"!?
Eine ganz wichtige Rolle ist, dass es an mir selbst liegt: Schaue ich auf Gott und lasse ich mich verändern, wenn er mir zeigt dass es einige Sachen in meinem Leben nicht richtig sind!? Oder ignoriere ich dies einfach? Oft gebraucht Gott das Gewissen dazu uns Menschen klar zu machen, ob etwas gut oder nicht gut für mich ist. Achten wir doch auch darauf und lassen uns verändern!

ALSO...
genieße dein junges Leben, genieße deine Freiheit, das Wetter, deine Freunde und was dir innerlich gut tut. Erhalte dir den Herzensblick auf Gott, dass du demütig und dankbar sein Lebensgeschenk dem Genuß annehmen kannst und dich ehrlich vor IHM fragst, wie du weise und wahrhaftig mit diesen Geschenk umgehen kannst.

GOTT segne Dich.
Amen.

Samstag, 26. März 2011

19.03. Weisheit vs. Dummheit (Prediger 9+10)

Kapitel 9,1-10:
In diesen Versen vergleicht der Prediger das Leben mit dem Tod. Er stellt fest, dass es ein besonderes Vorrecht ist, leben zu dürfen. Außerdem stellt er fest, dass es Liebe, Hass, Eifer, Taten, Überlegungen, Kenntnis und Weisheit im Totenreich nicht geben wird (vgl. V. 6. 10).

Kapitel 9, 11-12:
Die Fragestellung des Predigers ist nicht neu. Sie wurde schon in ähnlicher Form in ein paar Kapiteln vorher gestellt bzw. betrachtet. Es werden dort unerwünschte Ereignisse beschrieben die einen Menschen treffen können. Das zeigen die Bilder die er benutzt (Fische die ins Netz geraten; Vögel, über denen die Falle zuschlägt) Doch ist es nicht wunderbar zu wissen, dass unser Glück und Unglück in Gottes Händen liegt.

Kapitel 9, 13- 10,3:
In diesen Versen finden wir einen armen, aber klugen Mann. Die Stadt wird bedroht von einem mächtigen König. Der arme kluge Mann könnte die Stadt mit seiner Weisheit retten. Doch viele wollen nicht auf ihn hören oder ihn nicht erkennen. Sehen wir heute den armen, jedoch auch weisen Mann der den Rettungsplan hat? Der nicht nur bei dem Plan geblieben ist, sondern die Erlösung für alle gebracht hat? Denkst du noch an ihn, oder hast du ihn schon vergessen?
Erinnere dich daran, dass Er auch für alle Lebensfragen die Weisheit ist! Jesus Christus: „Er ist unsere Weisheit – die wahre Weisheit, die von Gott kommt.“(1. Kor 1,30)

Kapitel 10,4-20:
Die Torheit setzt sich durch und ist derart verbreitet, dass selbst banale Dinge davon behaftet sind.
Ein Teil der Torheit besteht darin,
- dass dem Mensch Gelassenheit fehlt (V. 4)
- dass Vieles in dieser Welt auf dem Kopf steht. (V. 5-7)
- dass unsere Zunge uns ins Verderben bringen kann ( V. 11-15)
- dass Sie auch vor unseren führenden Mächten dieser Welt nicht halt macht. (V.16-19)
Wer diese Dinge beobachtet, sollte jedoch mit seinem Urteil vorsichtig sein (V. 20). Wie oft stellen wir fest, dass wir über das Ziel hinaus schießen…

Montag, 14. März 2011

12.03. Weisheit (Prediger 7, 1-29)

Salomo spricht einige Punkte an, die sowohl weise sind und die wir auch ganz praktisch in unserem Leben umsetze können:

Ruf:
- ist das, was den Menschen auszeichnet (Sprüche 10,7)
- er beschreibt Eigenschaften und Charakter
- ist das, was von einem übrig bleibt
- wir sollten alles daran setzen, einen guten Ruf zu bekommen

Trauer:
- öffnet Sicht für die wichtigen Dinge im Leben
- hilft Dinge zu verarbeiten
- aber: nicht in Trauer/Depression versinken

Zurechtweisung:
- kann nervend sein, verärgern und enttäuschen
aber: wenn berücksichtigt, dann kann Besseres hervorgehen (Sprüche 10,17)
+ führt zur Erlangung von Weisheit bzw. ist schon Weisheit, weil berücksichtigt
- zu Freunden und Mitmenschen immer die Wahrheit sagen, auch wenn es sie im ersten Moment verärgert (Meinung über Verhalten, ...)

Verständigkeit: einen Rat annehmen oder zumindest darüber nachdenken ist weise
- eigene Meinung entwickeln + dazu stehen (nicht unter Druck setzen lassen)
- bei eigener Meinung bleiben führt auch zu einem guten Ruf

Geduld:
- zeichnet sich dadurch aus, Dinge zu akzeptieren, die einem selber nicht passen

Weisheit:
- jeder kann weise sein, dafür gibt es keine Bedingung

Ausgewogenes Leben:
- nicht in die Extreme fallen, sondern ausbalanciert leben
- locker leben, nicht irgendwelchen Anforderungen nachrennen (Christsein ist kein Krampf)

Verführung:
- Salomo benutzt die Frau als Symbol der Verführung, weil Schwäche der Männer
- der Teufel kennt unsere Schwächen und nutzt sie aus
- wenn wir mit Gott leben, erkennen wir, wann er versucht uns zu umgarnen / zu verführen