Mittwoch, 5. Oktober 2011

01.10. Das andere Geschlecht

Sich hinterfragen.
Es geht darum eine weise und gottgefällige Art u. Weise zu finden, wie wir rücksichtsvoll miteinander umgehen. Dass meint nicht, dass wir uns zu Hause einschließen solln und nix mit Jungs u. Mädels zu tun haben solln aber dass wir lernen unsere Sehnsüchte zu kontrollieren und nicht selbstsüchtig vorgehen.

Veränderung. Echtes Leben. Echte Nachfolge.
Findest du es nicht auch wertvoll, wenn wir miteinander ehrlich, liebevoll und verantwortungsvoll in Freundschaft und Partnerschaft umgehen?

ES LOHNT SICH!

Alles weitere zum Thema findest du im angehängten PDF-File. Ich würde mich freu über Rückmeldungen und Kommentare. Vielleicht hast du was nicht verstanden, hast eine Frage oder Anmerkung dann raus damit. Ich freu mich auf deinen Eintrag.

Mfg
Christoph

Hier die Präsentation zum Thema: dasanderegeschlecht.pdf

Mittwoch, 28. September 2011

PROGRAMMÄNDERUNG!!!!

01.10. Jugend in Frankenberg zum Thema: Das andere Geschlecht

08.10. Worship und Gebetsabend in Ernsthausen mit den Schwerpunkten:
- Gott loben / Ihm danken
- Gebet: Bitte um Führung in der "Baufrage"

Dienstag, 13. September 2011

10.09. Gott gebraucht gewöhnliche Menschen

Wir haben einen Auftrag von Jesus. Wir sollen Nächstenliebe praktizieren und wir lesen immer wieder vom Aufruf, Gott zu dienen.
Die große Frage ist: Wie können wir Gott dienen?
Wenn wir wissen, was wir machen sollen, kommt es vor, dass wir es dennoch nicht tun. Was hindert uns manchmal Gott zu dienen?
Vielleicht halten wir uns für unfähig oder nicht gut genug. Wir schicken andere vor und sagen uns, die können das besser, als ich. Wir halten uns manchmal für unwürdig, weil wir nichts Besonders sind, nicht herausragend. Vor Gott haben wir Fehler, wie könnten wir ihm also dienen?
Petrus durfte Jesus kennen lernen und mit ihm unterwegs sein. Er hat all die Wunder gesehen und Jesus trotzdem verleugnet, in der Nacht, in der dieser verraten wurde.
Doch im 1. Korinther 1, 26-28 steht, dass Gott gerade die Unwürdigen und Schwachen gebrauchen möchte, damit seine Größe sichtbar wird. Wenn wir Gott also dienen wollen, dürfen wir nicht länger auf unser Handeln sehen oder wie wir bei den Leuten ankommen. Wir müssen uns alleine darum kümmern, dass Gott groß gemacht wird. Dann wird er uns alle nötige dafür geben.
Wenn wir nur auf Jesus sehen, können wir genauso große Wunder vollbringen, wie Petrus, der auf dem Wasser ging. Er sah auch nur auf Jesus und machte sich keine Gedanken, ob er auf dem Wasser gehen kann oder nicht.
Im 2. Korinther 12, 9 schreibt Paulus, dass er stolz ist, schwach zu sein. Denn so wird Gott geehrt und nicht er. Das ist eine Herausforderung für uns: „Wenn Gott uns eine Aufgabe gibt, interessiert es ihn nicht, ob wir das können, ihn interessiert es, ob wir ihm vertrauen.“, sagte Ralf Mühe auf der Gemeindefreizeit.
Alle, die bereit sind zu dienen, sind wie ein Kartenhaus, jeder stütz und trägt den anderen und hat seine Aufgabe. Jeder ist wichtig, denn wenn einer entfernt wird, stürzt das Haus in sich zusammen. „Deshalb hat gott jedem einzelnen Organ des Körpers seine besondere Funktion gegeben, so wie er es wollte.“ (1. Korinther 12, 18)
Jeder leistet seinen Dienst am Herrn. Gerade in Kleinigkeiten können wir unseren Mitmenschen helfen, wie wir in 1. Petrus 4, 7-11 aufgerufen werden. Wir sollen einander mit den Gaben dienen, die Gott uns gegeben hat. Was wir an kleinen Dingen tun, kann große Auswirkungen auf die Welt haben, auch wenn wir es nicht sehen. Und damit können wir anfangen, Gott zu dienen und zu ehren.

Dienstag, 16. August 2011

13.08. Einheit in der Gemeinde und Vielfalt der Aufgaben

Alle Einheiten (physikalisch, militärisch, lerntechnisch) haben eines gemeinsam. Sie haben eine Basis, die sie alle verbindet.
Was kann eine Einheit in der Gemeinde auszeichnen?
- Einigkeit (z.B. in den Ansichten)
- Gemeinsames Auftreten (bei Veranstaltungen)
- Alle schauen auf Jesus (er ist das Zentrum und nicht der eigene Wille)
- Alle haben das gleiche Ziel

Bevor wir uns jedoch um die Einheit in der Gemeinde kümmern, sollten jeder für sich einige Fragen klären:
- Welche Erwartungen habe ich an die Gemeinde? (warum gehe ich in die gemeinde?)
- Was verstehe ich unter Gemeinde? (das Gebäude, einen Termin in der Woche, die Gemeinschaft)
- Welches Ziel verfolge ich mit dieser Gemeinde? (Habe ich überhaupt ein Ziel?)
- Speziell: Warum gehe ich gerade in die FEG/ EFG/ Ruhrstraße/ ...?

Für die beste Einheit in der Gemeinde müssten alle Mitglieder davon überzeugt sein, nur in dieser Gemeinde ihren Glauben so ausleben zu können, wie sie ihn für richtig halten.
Darüber müsste sich jeder im Einzelnen und die Gemeinde als Gesamtes klar sein, bevor wirklich eine richtige Einheit entstehen kann.

Dennoch können wir schon betrachten, was Paulus im Epheser-Brief (4, 1-13) schreibt.
Er ruft als erstes zu einem gottegefälligem Leben auf, da er weiß, dass wir noch so viel predigen können, aber das Evangelium am besten dadurch verbreiten, wenn wir es leben.
Außerdem sollen wir alles daran setzen, die Gemeinschaft und die Einheit der Gemeinde zu erhalten. In 1. Korinther 1, 10 heißt es: „Duldet keine Spaltung in der Gemeinde, sondern steht fest zusammen, seid einig in allem, was ihr denkt und glaubt!“
Warum ist die Einheit in der Gemeinde so wichtig? Paulus begründet es in Epheser 4, 4-6. Wir haben einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe und einen Gott, deswegen sollen wir auch eine Gemeinde sein und kein Haufen zerstrittener, die sich Sonntags zum Gottesdienst treffen. Darum sollen wir keinen Unfrieden in der Gemeinde dulden.

Unfrieden entsteht aus Stolz, Egoismus und Neid. Diese drei Eigenschaften gehen Hand in Hand und wenn wir uns überlegen, dass Egoismus das Gegenteil zu Nächstenliebe ist, können es keine guten Eigenschaften sein.
Unser Stolz blockiert uns, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Er verhindert, dass wir es zugeben oder uns entschuldigen. Er ist es, der uns dazu bringt, anderen ungerecht zu behandeln, weil man ja selber das letzte Wort haben muss.
Neid kann dadurch entstehen, dass man nie zufrieden mit sich selbst ist und dann auf andere schaut (sich vergleicht). Dort sehen wir, wie gut andere Leute etwas können und wir fragen uns vielleicht, warum wir es nicht können. Doch in Eph. 4,7 heißt es: „Jedem einzelnen von uns aber hat Christus besondere Gaben geschenkt, so wie er sie in seiner Gnade jedem zugedacht hat.“
Wir sind von Jesus mit besonderen, ja sogar einzigartigen Gaben gesegnet. Darauf sollten wir schauen und darauf, wo wir sie für ihn einsetzen können. Paulus führt in den nächsten Versen einige Tätigkeiten auf, wie zum Beispiel Missionieren, Predigen, Menschen für die Gemeinde gewinnen und Ausbilden. Doch das sind nur einige der vielen Möglichkeiten, wo wir uns einbringen können.
Vielleicht fragen wir uns, wo stehe ich momentan? Was ist meine Aufgabe?
Hier eine kleine Anleitung, die ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann.
1. keinen Stress machen
2. zu Gott beten
3. über sich selbst nachdenken, sich selbst beobachten (was kann ich besser, was kann ich nicht so gut)
4. mit anderen über eigene Fähigkeiten sprechen (Freunde, Verwandte, vielleicht auch mal Ausenstehende)
5. Wichtig: ausprobieren (und wenn es nicht klappt, ist doch auch nicht schlimm. Wir sind alle nur Menschen und dem einen liegt dieses, dem anderen jenes. Wenn allerdings nichts ausprobieren, können wir auch nicht erkennen, was wir können.)
6. Abwarten. (vielleicht bereitet dich Gott gerade auf eine Aufgabe vor und die Zeit ist noch nicht reif für dich, diese Aufgabe zu übernehmen.

Eines ist gewiss: Gott zeigt uns irgendwann, was er mit uns vor hat. Er wird uns eine Aufgabe geben. Und wenn du dich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühlst, denke daran: „Es interssiert Gott nicht, was du kannst, ihn interessiert es, ob du ihm vertraust.“

Mittwoch, 29. Juni 2011

25.06. Das Versprechen eines Königs

Text: 2.Samuel 4,4 und 9,3-11

Nur ein SAtz, und David wusste mehr, als er werwartet hatte. Der Junge war "an beiden Beinen gelähmt". Wer würde es David übel nehmen, würde er Ziba fragen: "Gibt es keinen anderen? Gibt es noch gesunde Familienmitglieder?"

Doch solche Worte wurden nie ausgesprochen. Davids einzige Reaktion war: "Wo ist dieser Sohn?" Dieser Sohn. Wie lange schon wurde Mefi-Boschet nicht mehr "Sohn" genannt. Wenn früher von ihm die Rede war, wurde er immer "Krüppel" genannt. Bisher wurde jedes Mal, wenn sein Name genannt wurde, auch gleich seine Behinderung angeführt. Aber DAvid erwähnt sein Elend nicht. ER fragt nicht: "Wo ist Mefi-Boschet, dieses Problemkind?" Er fragt: "Wo ist dieser Sohn?"

Viele von uns wissen, was es bedeutet, ein Stigma zu tragen. Jedes Mal, wenn unser Name genannt wird, wird es erwähnt. Deine Vergangenheit folgt dir wir ein Schatten, wohin du auch gehst. Gibt es niemanden, der dich als die Person ansieht, die du bist, und niht als das, was du getan hast? Doch. Es gibt einen. Dein König! Wenn Gott von dir spricht, erwähnt er nicht deine Misere, deinen Schmerz oder dein Problem. Er lässt dich an seiner Herrlichkeit teilhaben. Er nennt dich sein Kind.

Und ich frage dich: Erkennst du unsere Geschichte in der von Mefi-Boschet?
Kinder königlicher Abstammung, durch den Fall verkrüppelt, dauerhaft von Sünde verunstaltet, führen wir ein Leben, das in der Chronik der Erde in Klammern steht, bis ein König sich an uns erinnert.Nich aufgrund unserer Schönheit, sonder wegen seines Versprechens ruft er uns zu sich und läd uns ein, ständig unseren Platz an seinem Tisch einzunehmen. Obwohl wir oft mehr humpeln als gehen, nehmen wir neben den anderen Sündern, die zu Heiligen geworden sind, Platz und haben teil an Gottes Herrlichkeit.

HALLELUJA! Amen

Quelle: "Du musst kein Held sein" von Max Lucado (Gerd Medien)